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Die Geschichte der Schokolade


2000 v. Chr.

Schokolade hat ihre Ursprünge in den Regenwäldern Zentralamerikas. Mayas und Azteken mischten gemahlene Kakaosamen, um ein eher bitteres Zeremoniengetränk herzustellen, das allein den Königen vorbehalten war. Der Kakaobaum selbst wurde für göttlich gehalten (daher der Maya-Name „Kakao“ oder „Nahrung der Götter“) und seine Bohnen wurden sogar als Währung verwendet (für 100 Bohnen bekam man einen Truthahn oder einen Sklaven).





1500 n. Chr.

Die Popularität des Kakaos hatte sich mit der Zivilisation der Azteken, die inzwischen einen beträchtlichen Teil Mesoamerikas beherrschte, verbreitet. Dennoch kannte ihn in Europa keiner, bis Hernando Cortez eine gesüßte Variante, die unter dem Namen "xocoatl" bekannt war, in Spanien einführte. Xocoatl wurde bald unter dem Namen "Schokolade" bekannt – ein teures, aber ungemein beliebtes Importprodukt, das für die nächsten 300 Jahre ein Elitegetränk und Statussymbol für Europas Oberschichten bleiben sollte.





1700 n. Chr.

Im frühen 17. Jahrhundert exportierten die Spanier Schokoladenpulver in viele Teile Europas, hüteten die Bohnen selbst aber als Geheimnis. Wie Zucker war das Pulver ein teures Gut, das sich nur ein paar Privilegierte leisten konnten. In Frankreich war Schokolade sogar ein Staatsmonopol, dessen Konsum den Mitgliedern des königlichen Hofstaats vorbehalten war. Wie die Mayas und Azteken vor ihnen, entwickelten die Europäer ihre eigenen Rituale für den Konsum dieses Statussymbols. Sie entwarfen dafür kunstvolle Serviersets aus Porzellan und Silber, um ihren Reichtum und ihre Macht noch weiter zu etablieren.





1800 n. Chr.

Im 19. Jahrhundert kam die Massenproduktion von Schokolade voll in Gang. Neue Technologien, wie z. B. die Dampfmaschine, die Kakaopresse und die Conchiermaschine ermöglichten es, große Mengen an Schokolade billig und schnell herzustellen. Glatte, sahnige, feste Schokolade war nun plötzlich ein erschwingliches Essvergnügen für einen viel breiteren Personenkreis.





2000 n. Chr

Die Kakao-Landwirtschaft unterscheidet sich heutzutage kaum von der zur Zeit der Azteken. Moderne Maschinen und Techniken haben jedoch sowohl die Qualität der Schokolade als auch die Vielfalt der Geschmacksrichtungen und der möglichen Formen erhöht. Vor allem nach dem 2. Weltkrieg setzte unter den Chocolatiers in Ländern wie Frankreich und Belgien auch eine Entwicklung hin zu besonders feiner, hochwertiger Schokolade ein. Aus diesem Grund ist Schokolade im heutigen Europa gleichzeitig ein Alltagsartikel und ein aufregendes Luxusgut.